DIG Aachen - Home
Veranstaltungen
Wir über uns
Projekte
Reisen
Geschichte
Satzung
Der Vorstand
Mitglied werden
Rückblick
Interessante Links
Kontakt
DIG Aachen-Impressum
Sitemap

Unser Programm

 
 
 
Freitag, 4. März 2016, 19 h, Einlass 18.30  h,
Ballsaal im Alten Kurhaus, Aachen, Komphausbadstr. 19
Multivision + Live-Reportage mit Kay Maeritz:
Jenseits von Bali
Tief unten im Südosten Asiens liegt, inmitten des riesigen Inselreiches Indonesien, Bali, die Insel der Götter. Tanah Air, Wasser und Land, nennen die Indonesier ihren riesigen Archipel. Kay Maeritz taucht im Vortrag ein in eine Welt zerbrechlichen Zaubers, eine Welt aus Wasser, Land und Feuer, eine Welt die manchmal noch dicht an der Schöpfung zu schweben scheint...
Obwohl Indonesien heute das größte islamische Land der Welt ist, spielen der Adat, die alten Überlieferungen noch eine wichtige Rolle im Land. Ob Neuguinea, Bali, Sulawesi, Borneo oder Sumatra, überall finden sich bei den verschiedenen Völkern Indonesiens faszinierende kulturelle Eigenheiten, wie etwa bei den Papua, in einer Welt, die von Jakarta noch einmal unendlich weit entfernt zu sein scheint. Auch nach Jahrzehnte langen Versuchen, den indonesischen Teil der Insel zu erschließen, sind weite Teile der Insel noch unberührter Dschungel, werden die Indonesier immer noch als Eindringlinge und Kolonialherren empfunden. Ein anderes Indonesien zeigt sich in Sulawesi oder auf den kleinen Sundainseln, die selbst einen Kosmos der Kulturen bilden und wo auf Komodo die letzten Drachen leben...
Seit über einhundert Jahren zieht Bali Besucher aus der ganzen Welt in seinen Bann. Im Gegensatz zum größten Teil Indonesiens ist Bali bis heute hinduistisch geblieben, werden in unzähligen Tempeln zwischen Reisterrassen und Vulkanen die Götter verehrt. Seit seiner ersten Reise nach Asien im Jahr 1983, besucht Kay Maeritz die weitläufige Inselwelt Indonesiens immer wieder. Bali ist der Angelpunkt des Vortrages. Doch darüber hinaus zeigt Kay Maeritz Einblicke in die faszinierende Vielfalt der Kulturen Indonesiens.
Von Kay Maeritz sind mehrere Bildbände bei renommierten Verlagen zum Thema erschienen, u.a. Asien - Im Südosten bei Bruckmann, Indonesien bei Umschau und Südostasien bei Frederking & Thaler.
Eintritt: Abendkasse 16 € / erm. 14 €  -  Vorverkauf ab Mitte Januar 2016: 14 € / erm. 12 € /
jeweils + WK-Gebühr, allerdings nicht bei der DIG Aachen
Vorverkauf: Alle AN/AZ-Ticketshops und Klenkes-Ticketshop sowie DIG Aachen Fon/Fax 0241 607271 / Mail: digaachen@aol.com

Endlich wieder ein Konzert mit klassischer indischer Musik:
Samstag, 19. März 2016, 20 h, Atelier 21, Jülicher Str. 21, Eingang im Hof, Aachen
Subroto Roy Chowdhury, Sitar, und Arup Sen Gupta, Tabla
„Das, was gefällt und das, was den Geist färbt", lautet eine altindische Definition des Ragas. Subroto Roy Chowdhury spielt klassische nordindische Musik. Sein Instrument ist die Sitar, eines der ältesten und gleichzeitig schwierigsten Saiteninstrumente der Welt. Seit den legendären Schallplatten mit Ravi Shankar und den Beatles hat sich dieses Instrument nicht nur in die Herzen vieler Klassikhörer und Weltmusikfans gespielt, sondern auch Jugendliche aus aller Welt fasziniert.
Subroto Roy Chowhury studiert und erforscht dieses Instrument seit seiner Kindheit und hat es zu einer beindruckenden Meisterschaft gebracht. Ausgebildet in der reinsten Form der Senia-Tradition, widmet er sich der klassischen Ragastruktur des Dhrupad.
In Indien wurde er mit dem Titel Surmani ausgezeichnet und sogar einmal zum Musiker des Jahres gewählt. In Berlin hat er eine Gastprofessur in der Abteilung Weltmusik inne. Seit vielen Jahren tourt er jährlich in Europa und in den Staaten. Er ist ein sehr gefragter Musiker. Wir sind glücklich, dass er auf der Durchreise Station in Aachen für ein Konzert macht.
Subroto Roy Chowdhury wird begleitet von dem allseits hoch geschätzten Arup Sen Gupta an der Tabla.
Freuen Sie sich auf ein schönes Sitar-Konzert in der intimen Atmosphäre des Atelier 21.
Eintritt an der Abendkasse: 10 Euro. Kein Vorverkauf.
 
Warum nicht einmal etwas Exotisches aus Südchina?
Freitag, 15. April 2016, 19.30 h, ZENdence neben Hotel Regence, Peterstr. 71, Aachen
Lichtbilder-Vortrag von Friedhelm Petrovitsch:
Vom Reichtum südchinesischer Bergvölker
Die Provinzen Yunnan, Guizhou und Guangzhi sind lohnende Ziele auf der Suche nach den
ethnischen Minderheiten Chinas, die sich in früheren Jahrhunderten auf Druck der dominanten Han-Chinesen immer weiter in die unfruchtbaren und schwer zu erreichenden Bergregionen zurückziehen mussten. Besonders Guizhou, lange Zeit vom Rest der Welt isoliert, blieb bis vor kurzem Chinas „unterentwickelte“ Region (Gina Corrigan, Guizhou Province, 2002). Dem kulturell Interessierten bieten diese Provinzen ungeahnte Schätze. Dort leben viele der 58 ethnischen Minderheiten in autonomen Gebieten nach ihren z.T. archaischen Traditionen, die sie trotz der kaum aufzuhaltenden Einflüsse der Moderne noch pflegen. Geradezu überwältigend ist der Blick auf die kunstvoll angelegten blinkenden Reisterassen von Yuanyang im Frühjahr. Eingebunden in den Kreislauf der Natur sind Religion und Brauchtum bestimmt von Fruchtbarkeitsgottheiten, Geistern und Dämonen. Davon zeugen Feste und Riten von der Geburt bis zum Tod und darüber hinaus. In den meisten Dörfern werden noch Schamanen befragt.
Sinnbilder mythischer Vorstellungen findet man in der Architektur (Trommeltürme, Wind- und Regenbrücken), in Musik, Tanz, Dichtung, Schmuck und vor allem in der unvergleichlichen Web- und Stickkunst der Festtagskleider. Das Silber der Frauen kann bis zu 20 kg wiegen.
Seit 2003 dokumentiert der Vortragende fotografisch das Leben dieser Minderheiten.
Petrovitsch’s phantastische Fotos geben einen kleinen Einblick in diese für uns Europäer so ferne Welt.
Eintritt frei.
 
Wir können auch Kino! Der Beginn einer kleinen Filmreihe:
Freitag, 29. April 2016, 19.30 h, ZENdence neben Hotel Regence, Peterstr. 71, Aachen
Ein Film von Pan Nalin: An den Ufern der heiligen Flüsse
Alle 12 Jahre pilgern bis zu 100 Millionen Gläubige an den Zusammenfluss von Ganges, Yamuna und dem unsichtbaren, mythischen Fluss Saraswati, um sich in einem Bad von ihren Sünden zu reinigen und sich aus dem Kreislauf der Wiedergeburt zu befreien. Es ist die Zeit der Kumbh Mela, des größten religiösen Festes des Hinduismus und der Welt. Regisseur Pan Nalin hat auf der Kumbh Mela im Jahr 2013 verschiedene Menschen begleitet und zeigt die bewegenden, glücklichen und dramatischen Momente, die der Glaube, die Tradition und das geheimnisvolle Land Indien in diesen besonderen Tagen hervorbringt. Neben dem spektakulären Ereignis der KUMBH Mela ist s vor allem der gemeinsame Glaube und die unvergleichbare Hingbe, die all diese Menschen verbindet.
Wer den Film im Aachener Apollo verpasst hat, hat jetzt die Möglichkeit, im privaten DIG-Rahmen des ZENdence „diese wundervolle Meditation über die größte spirituelle Zusammenkunft der Welt“ mit Bildern, die einen nicht so schnell wieder loslassen, zu erleben. Laufzeit ca. 117 Minuten. In deutscher Synchronisation.  

Freitag, 27. Mai 2016, 20 h, Atelier 21, Jülicher Str. 21, Eingang im Hof, Aachen
Anupam Shobhakar, Sarod, und Arup Sen Gupta, Tabla
Anupam Shobhakar ist ein indischer Musiker, Komponist, Instrumentalist und Musikproduzent, der in klassischer Weise zum Sarod-Spieler ausgebildet wurde. Zurzeit lebt er in Brooklyn, New York. Er hat bisher drei Alben mit World Fusion Music und eins mit klassischer indischer Musik herausgebracht. Sein Sarod-Spiel kann man so kennzeichnen:
"Slightly aggressive in approach, but never at the cost of the melodic charm“.
Er spielt weltweit, bei den großen internationalen Festivals ist er vertreten. Sein Stück „Water“ führte ihn in die erste Runde für die Grammy Awards. Ausgezeichnet mit dem Best Young Artist Award richtet sich sein Fokus vor allem auf World Fusion und Jazz Fusion. Mehr zu ihm auf seiner Website
www.shobhakar.com
Anupam Shobhakar wird begleitet von dem allseits hoch geschätzten Arup Sen Gupta an der Tabla.
Freuen Sie sich auf ein schönes Sarod-Konzert in der intimen Atmosphäre des Atelier 21.
Eintritt an der Abendkasse: 10 Euro. Kein Vorverkauf.

Freitag, 3. Juni 2016, 20 h, Atelier 21, Jülicher Str. 21, Eingang im Hof, Aachen
Sukhdev Prasad Mishra, Nordindische Geige, und Arup Sen Gupta, Tabla
Sukhdev Prasad Mishra ist seit etwa 25 Jahren so etwas wie ein Botschafter der Hindustani (nordindischen) klassischen Musik. Er stammt aus einer illustren Musikerfamilie, die in Benares, dem heutigen Varanasi, beheimatet ist und sich seit jeher dem berühmten Stil der Banaras gharana verpflichtet fühlt. Wie sein Vater ist er in zwei Musik-Disziplinen ausgebildet: Gesang und Violine. Mit 6 Jahren begann er seine Karriere als Geiger. In diesem Bereich gleich mit drei Master Degrees ausgestattet, erhielt er in seiner Laufbahn viele indische Auszeichnungen. Inzwischen hat er mehr als 25 Musikalben herausgebracht; regelmäßig ist seine Musik in den indischen Radiostationen zu hören.
In seinem Geigenspiel experimentiert er gerne und erforscht immer neue Techniken. Sein Stil ist einzigartig. Bekannt ist er vor allem wegen seiner traditionellen Ragas und für sein Tempo-Spiel. Er tourt weltweit und ist auf allen großen Festivals präsent. Wo er auch spielt, berührt seine Musik tief die Herzen der Zuhörer.
www.sukhdevprasadmishra.com 
Auch er wird begleitet von Arup Sen Gupta an der Tabla.
Es erwartet Sie ein ganz besonderes Konzert!
Eintritt an der Abendkasse: 10 Euro. Kein Vorverkauf.

Fortführung unserer kleinen Filmreihe:
Freitag, 17. Juni 2016, 19.30 h, ZENdence neben Hotel Regence, Peterstr. 71, Aachen
Ein Film von Gael Métroz: Sadhu – Auf der Suche nach der Wahrheit
Suraj Baba hat sich von allen weltlichen Gütern getrennt. Mitten im Himalaya, auf 3.000 m Höhe, hat er sich in eine Höhle zurückgezogen, um sich als Sadhu ganz dem hinduistischen Glauben hinzugeben. Nachdem er acht Jahre in völliger Isolation gelebt und diese Zeit der Meditation gewidmet hat, wendet er sich wieder der irdischen Welt zu.
Während des farbenprächtigen hinduistischen Kumbh Mela Festes in Hardwar, das alle 12 Jahre mehr als 70 Millionen Pilger anzieht, beschließt Suraj, sich anderen Sadhus anzuschließen, bevor er sich auf eine weitere Reise zum Ablegen seines Askese-Gelübdes begeben wird…
Durch die Aufrichtigkeit und Offenherzigkeit des Weisen rückt der indische Mystizismus während seiner Initiationsreise in den Hintergrund, denn Suraj ist ein Weiser, der keiner mehr sein möchte.
Mit wundervollen Bildern zeigt dieser Film die Schönheit der Himalaya-Berglandschaften in Indien und Nepal an der Grenze zu Tibet und nimmt uns mit auf eine intensive Suche nach der Essenz des Lebens. So schrieb die Süddeutsche Zeitung: „Ein durchaus lebenslustiges Roadmovie, der Meister kennt Rock und Hesse, sein Refugium ist ein richtig surreales Felsgefüge.“ Und die WAZ schrieb: „Die Landschaftsbilder sind von einer atemberaubenden Schönheit. Und sein Protagonist ist faszinierend, zumal er unerwartet humorvolle und musikalische Seiten offenbart.“
Laufzeit ca. 87 Minuten. Originalfassung mit deutschen Untertiteln. 2014.  
Eintritt frei.

 

Der Interkulturelle Philosophische Gesprächskreis DARSHANA unter der Leitung von Dr. A. Ronald Sequeira trifft sich monatlich seit 1997.

Wann: Jeden 2. Mittwoch im Monat um 19:30
Wo: Katechetisches Institut, Eupenerstraße 132, 3. Etage, 52006 Aachen
Termine für das Jahr 2016:

9. März, 13. April, 11. Mai, 8. Juni, Juli entfallt, 10. August, 14. September, 12. Oktober, 9. November und 14. Dezember 2016

Aktuelles Thema Woher kommt die Gewalt?       Aus: JF Revel / M. Ricard, Der Mönch und der Philosoph -  Buddhismus und Abendland (KÖLN 2003)Mitglieder und Freunde der Deutsch-Indischen Gesellschaft sind im Gesprächskreis jederzeit willkommen.

 

 

Mitgliederreisen: 

Kashmir und Ladakh 24.6. – 9.7.2016
Südamerika (Chile, Bolivien, Peru) 2. – 19.9.2016
 
In Planung
Persien 2017
Evtl. Kenia/Tansania 2017
Evtl. Taiwan/Südchina oder Taiwan/Südkorea
Evtl. Südindien