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Freitag, 13. Januar 2017, 19.30 h, S-Forum der Sparkasse Aachen
Festvortrag und Empfang aus Anlass des Republic Day of India

Den Festvortrag hält Herr Werner Heesen zum Thema:
Religion und Marketing in Indien -
Wie religiöse Vorgaben das öffentliche und private Leben und insbesondere auch wirtschaftliche Entscheidungen beeinflussen

Mit Herrn Heesen ist ein ausgewiesener Indien-Spezialist aus der Wirtschaft unser Gast. Er ist Touristik- und Luftfahrtexperte mit über 40-jähriger Berufserfahrung. Für die Deutsche Lufthansa AG war er in leitender Position in Deutschland und verschiedenen Auslandsmärkten tätig – davon alleine 13 Jahre in Indien. Im Jahr 2010 gründete er ein Beratungsunternehmen, das mittelständische Firmen auf einen Markteinstieg in Asien vorbereitet und unterstützt. Schwerpunkte des Dienstleistungsangebots sind die erfolgreiche Übertragung von Produkt- und Kommunikationszielen auf ausgewählte Auslandsmärkte sowie die Schulung und Einweisung von Führungskräften.

Religiös motivierte Konflikte sind in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus gerückt. Die Bandbreite von Ursachen und Auswirkungen wächst ständig. Inzwischen haben Auseinandersetzungen mit anderen Religionen auch längst unser Alltagsleben erreicht. Dabei bleibt weitgehend unberücksichtigt, dass es in unserer modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft immer schon religiös motivierte Problemfelder gegeben hat, die vor allem auf Fehleinschätzungen und Missverständnissen beruhen und daraus resultierend nachhaltig negative wirtschaftliche Auswirkungen haben können.

Wie sieht es zu dieser Problematik in Indien aus? Mit etwa 960 Mio. Hindus als Hindustaat angesehen, gleichzeitig drittgrößter Muslimstaat der Welt mit etwa 140 Mio. Menschen, nach der Verfassung ein säkularer Staat, mit außerordentlich starkem Einfluss der Religion(en) auf alle wesentlichen Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens. Ganz anders als in westlichen Industriegesellschaften erklärt sich das daraus, dass Religion für die indische Bevölkerung in allen Teilen der Gesellschaft eine herausragende Bedeutung hat. Atheisten und Agnostiker sind in indischen Bevölkerungsstatistiken faktisch nicht vorhanden.

Welchen Einfluss haben diese besonderen Rahmenbedingungen letztlich auf alle wirtschaftlichen Entscheidungen? Was muss beachtet werden, wenn zum Beispiel ein westliches Unternehmen Waren oder Dienstleistungen in Indien produzieren, anbieten und vermarkten möchte? Mit diesem spannenden Themenkreis beschäftigt sich Herr Heesen in seinem Vortrag.

Die Veranstaltung ist nicht öffentlich. Zutritt nur mit Einladung.

 

Freitag, 17. Februar 2017, 19 h, Ballsaal im Alten Kurhaus Aachen
Multivision und Live-Reportage von Kay Maeritz:
Buddhistischer Himalaya - Feste und Menschen im Himalaya und Tibet

Die Deutsch-Indische Gesellschaft Aachen lädt zu einem spektakulären Vortrag ein. Zu Gast  ist einmal mehr der bekannte Fotograf und exzellente Asien-Kenner Kay Maeritz, der mit seinen großartigen Bildern, der einfühlsamen Musik und seinen fundierten Live-Anmerkungen immer wieder begeistert.

Seit 1985 zieht es Kay Maeritz in den Himalaya. Neben der atemberaubenden Landschaft stehen die Einwohner des Himalaya und ihre zumeist buddhistische Kultur im Zentrum seines Interesses.

Reisen im Himalaya hat auch immer etwas von einer Pilgerfahrt, zumal dann, wenn das Ziel auch noch ein heiliger Ort ist, sei es nun ein Klosterfest in einem der immer noch geheimnisvollen Klöster des Himalaya oder ein heiliger Berg wie der Kailash. Die Reisen zu heiligen Orten sind seit jeher, auch im christlichen Abendland, Teil der Wallfahrt. Tatsächlich ist die Anreise über staubige Pisten, trotz Kälte auf der Ladefläche von Lastern, für die tibetischen Pilger ein wichtiger Teil der Pilgerfahrt. So sind auch für Kay Maeritz die beschwerlichen und abenteuerlichen Anreisen über schwindelerregende Pisten und die höchsten Passstraßen der Welt so etwas wie eine Wallfahrt zum Glück.

In seiner neuen Live-Reportage nimmt Kay Maeritz sein Publikum mit zu seinen spektakulärsten Pilgerfahrten wie dem Kailash in Tibet und zu beeindruckenden Klosterfesten in Ladakh, Bhutan und Tibet. Und es geht in Indiens geheimnisvollen Osten: Tawang liegt am östlichen Ende des tibetisch-buddhistischen Kulturraumes. Tee, Elefanten, Panzernashörner und Nashornvögel – wenn irgendwo in Indien, dann lebt das Dschungelbuch noch hier.

Reisen in diesem Teil Indiens hat sich noch viel vom Abenteuerlichen bewahren können. Schon alleine die Anreise über den Brahmaputra mit Fähren, die kaum breiter sind, als die Geländewagen lang, ist ein Erlebnis, das man so wohl nur in Indien haben kann.

Und natürlich geht es in dem Vortrag auch darum, wie die Menschen den Alltag meistern, wie sie mit den Härten des Lebens umgehen, wie ihr Weg zum Glück von ihrer Religion, dem Buddhismus, bestimmt wird.

Eintritt: Abendkasse 16 € / erm. 14 €  -  Vorverkauf 14 € / erm. 12 € /
jeweils + VVK-Gebühr, allerdings nicht bei der DIG Aachen
Vorverkauf: Alle AN/AZ-Ticketshops und Klenkes-Ticketshop sowie
DIG Aachen Fon/Fax 0241 607271 / Mail: digaachen@gmx.de

 

Freitag, 3. März 2017, 19 h, ZENdence/Hotel Regence, Peterstr. 71, Aachen
Ein Film von Gauri Shinde: Englisch für Anfänger (English Vinglish)

Ein echtes Multikulti-Feel-good-Movie und mitreißendes Beispiel für neues, junges Kino aus Indien! Melancholisch und urkomisch erzählt der Film über das empfindliche Gleichgewicht zwischen Tradition und Moderne, zwischen Ost und West und Mann und Frau. Neben Bollywood-Star Sridevi brilliert der internationale Cast, allen voran der auch bei uns gut bekannte deutsch-französische Schauspieler Mehdi Nebbou.

Indien 2012, Sprache Deutsch, Länge 129 Minuten.

Eintritt frei.

 

Freitag, 24. März 2017, 19.30 h, ZENdence/Hotel Regence, Peterstr. 71, Aachen
Lichtbildervortrag von Friedhelm Petrovitsch:
Incredible India – Welcome to Gujarat

Gujarat, im Süden von Rajasthan gelegen, war kürzlich das Reiseziel des Vortragenden, wo er auf seiner etwas mehr als 14-tägigen Reise vom stark islamisch geprägten Ahmedabad aus Patan, Dasada, Bhuj, Hodka, Mandvi, Gondal und Seyla besuchte. Natürlich standen bei ihm, der eine wunderbare Sammlung von Textilien vor allem aus Südchina sein eigen nennt, vor allem Textilkünstler im Vordergrund.
Er sah die unterschiedlichsten Techniken: Stick- und Webarbeiten, Print- und Batiktücher bis hin zum Doppelt-Ikath aus Seide. Einige herausragende Museen geben dazu einen systematischen Überblick und bündeln, was man heute nur noch selten sehen kann. Überall war er willkommen, ob in der kleinen Werkstatt oder im schon industriell geprägten größeren Betrieb. Auch traf er virtuose Holz- und Metallkünstler, die ihre Fertigkeiten gern dem Besucher zeigten. Überrascht war er von der Freundlichkeit der nomadischen Stämme, die im Grenzgebiet zwischen Gujarat und Rajasthan ihre Herden auf den spärlich bewachsenen Steppen weiden lassen. Vor allem die Frauen tragen eine sehr farbenfrohe Kleidung, auffallend viel Goldschmuck und eine starke Tätowierung. Zur pakistanischen Grenze erstreckt sich der Rann of Kutch, eine Salzmarschlandschaft von eigenem Reiz. Der Ornithologe kann sich über die Vogelvielfalt freuen.
Da absolutes Jagdverbot herrscht, sind die Tiere oft aus nächster Nähe zu beobachten. Natürlich standen auf dieser Reise aber auch ein Tempelbesuch und Maharaja-Hotels mit ihrem etwas antiquierten Glanz auf dem Programm, wie auch der Abstieg in einen der meisterlichen Stufenbrunnen.

Es erwarten Sie großartige Fotos und ein engagierter Vortrag!
Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 6. April 2017, 19.30 h, Restaurant Maharaja, Alexianergraben 47, Aachen
Stammtisch

Wir verlegen unseren jährlichen Stammtisch in ein richtiges indisches Restaurant, wo man nicht nur gut indisch essen kann, sondern wo man sich - wie immer in den letzten Jahren - zwanglos und ohne Programm wiedersehen oder kennen lernen und über interessante Themen oder Vorhaben austauschen kann. Neben den köstlichen Gerichten von der Speisekarte könnte man auch auf einen originalen vegetarischen Thali-Teller für 10 € zugreifen, den der Besitzer des Lokals, Herr Paramijt Singh, extra für diesen Premieren-Stammtisch bei ihm anbietet. Wäre das etwas? Wir hoffen schon wegen des Neugier-Faktors auf einen starken Besuch.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Freitag, 28. April 2017, 20 h, Atelier 21, Jülicher Str. 21, Eingang im Hof, Aachen
Hindol Deb, Sitar, und Arup Sen Gupta, Tabla

Hindol Deb ist einer der vielversprechendsten Sitar-Virtuosen der jungen Generation. Er begann das Sitarspiel im Alter von 5 Jahren unter Anleitung seines Vaters Sri Panchanan Sardar. Außerdem erhielt er Unterricht von bedeutenden Lehrern wie Pt. Santosh Bannerji und Pt. Deepak Chowdhury. Sein Sitar-Studium schloss er mit Auszeichnung ab. Hindols Stil zeichnet sich durch eine delikate Kombination von technischer Finesse und künstlerischer Reife aus. Sein ästhetisches Verständnis basiert im Wesentlichen auf den spirituellen Wurzeln der indischen Musik. Neben der klassischen indischen Musik, die er in ihrer reinen Form beherrscht, deren Traditionen er pflegt und die er stetig weiter entwickelt, erkundet er auch verschiedene andere Stilrichtungen und versucht diese mit seiner Musiktradition zu verbinden. Er bildet sich stetig weiter in westlicher Klassischer Musik, Jazz, Blues, Flamenco, Nordischer Folklore, Traditioneller Musik vom Balkan oder aus Afrika.
Hindol Deb wird begleitet von dem allseits hoch geschätzten Arup Sen Gupta an der Tabla.
Freuen Sie sich auf ein schönes Sitar-Konzert in der intimen Atmosphäre des Atelier 21 bei dem mazedonischen Künstler Ice.

Eintritt an der Abendkasse: 10 Euro. Kein Vorverkauf.

Freitag, 2. Juni 2017, 20 h, Atelier 21, Jülicher Str. 21, Eingang im Hof, Aachen
Sougata Roy Cowdhury, Sarod, und Arup Sen Gupta, Tabla

Sougata Roy Chowdhury gehört zu den talentiertesten Sarod-Spielern der jungen Generation. In einer bengalischen Künstlerfamilie geboren, wuchs er in Shantiniketan auf. Er begann mit 10 Jahren Sarod bei Ustad Dyanesh Khan zu lernen, dem Sohn des großen Sarod Meisters Ustad Ali Akhbar Khan. Sein Lehrer brachte ihm nicht nur die Technik des Sarod-Spielens, sondern auch die Disziplin in der Musik sowie Komposition in den verschiedenen Ragas bei.
Nach 9 Jahren setzte er den Unterricht bei Dyanesh Khan‘s älterem Bruder, Ustad Aashish Khan fort. Zudem lernte Sougata während der vergangenen 17 Jahre bei Pandit Santosh Banerjee, einem anerkannten Sitar und Surbahar Spieler aus Kalkutta. Dieser brachte Sougata eine Vielfalt indischer Ragas bei und verfeinerte seine Kenntnis der Klassischen Indischen Musik, wodurch er sich zu dem reifen Musiker entwickeln konnte, der er heute ist.
Begleiter ist wieder Arup Sen Gupta an der Tabla.

Eintritt an der Abendkasse: 10 Euro. Kein Vorverkauf.

Vorschau:

Juni/Juli 2017, Exkursion zur Bonner Bundeskunsthalle: 
Kunstausstellung: Iran - Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste

Der offizielle Text der Bundeskunsthalle lautet: „Iran ist ein Land, das neben der Türkei und dem Irak liegt. Die Landschaft im Iran ist sehr unterschiedlich. Es gibt viele Wüsten und Berge. In den Wüsten ist es sehr heiß und auf den Bergen liegt Schnee. Es gibt aber auch viele grüne Täler mit Seen. In der Ausstellung geht es um die Kulturen, die vor langer Zeit im Iran gelebt haben. Mit Kulturen meint man hier Gruppen von Menschen. Damit meint man alles, was von den Gruppen von Menschen gemacht wurde. Zum Beispiel:
Wie die Menschen ihre Häuser gebaut haben, welche Werkzeuge sie benutzt haben, welche Nahrungs-Mittel sie gegessen haben, wie die Menschen untereinander zusammen gelebt haben. Die Menschen haben schon früher in den Tälern gelebt. Dort hatten sie viel Nahrung. Und die Berge um die Täler herum haben sie geschützt.
Die Ausstellung zeigt Schätze von Kulturen, die in der Zeit zwischen 7000 und 1000 Jahren vor Christus gelebt haben. Unsere Zeit wird von der Geburt von Jesus Christus an gerechnet. Jesus Christus kam im Jahr 0 auf die Welt. Wir leben im Jahr 2016 nach Christus. In der Ausstellung gibt es sehr alte Gefäße aus Stein.
Sie sind zum Beispiel mit Tieren bemalt. Die Gefäße aus Stein stammen von Gräbern von der Stadt Jiroft.
Außerdem zeigt die Ausstellung Schätze aus den Gräbern von 2 Prinzessinnen. Die Ausstellung zeigt auch Gefäße, auf denen Malereien sind. Diese Gefäße stammen von der Stadt Susa. Und sie zeigt einen Gold-Becher aus der Stadt Hasanlu. Auf dem Gold-Becher sieht man Personen, die miteinander kämpfen.“

Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.


Samstag, 7. Oktober 2017, 12 - 18 h
Indientag

 

Der Interkulturelle Philosophische Gesprächskreis DARSHANA trifft sich monatlich seit 1997.

 

Wann: Jeden 2. Mittwoch im Monat um 19:30
Wo: Katechetisches Institut, Eupenerstraße 132, 3. Etage, 52006 Aachen

 

Mitglieder und Freunde der Deutsch-Indischen Gesellschaft Aachen sind herzlich eingeladen.

 

Mitgliederreisen: 

 

 

 

Persien 18. - 29.9.2017
 
 
evtl. Rajasthan/Gujarat/Kerala im Februar 2018
evtl. Kolumbien/Ekuador/Galapagos im September 2018
evtl. Taiwan/Südchina
evtl. Oman/Arabische Emirate